PHIPS und die ZAUBERLINSE

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Jäger und Sammler

Sammeln und Jagen

Im Sommer und Herbst sammelten die Menschen der Altsteinzeit Beeren, Wildfrüchte und Wurzeln, die dann getrocknet und so haltbar gemacht wurden. Im Winter und Frühling konnte nur gejagt werden. Fleisch ist also das Hauptnahrungsmittel dieser Menschen. Sie jagten alles, was an Wild vorhanden war, hauptsächlich Wildpferde, Rentiere und Kleintiere, seltener auch Bären und Mammute.
Bei der Schleichjagd wurden die Tiere leise angeschlichen und mit Speeren oder Speerschleudern erlegt.

Bei der Treibjagd wurden die Tiere umzingelt mit Stöcken, Speeren und Speerschleudern, Fackeln oder Steinen und dann über Felsen oder in Sümpfe und Gräben getrieben. Sie ermüdeten dabei oder verletzten sich und konnten schliesslich erlegt werden.

Der Neandertaler

In der Zeit zwischen 200 000 und 30 000 vor heute lebten in Europa die Neandertaler (Homo sapiens neanderthalensis). Sie waren intelligent und geschickt und konnten sich deshalb an die Kaltsteppe anpassen und mehrere eiszeitliche Kaltphasen überstehen. Im Verlauf der Zeit stellten sie immer vielfältigere Werkzeuge aus Feuerstein, Knochen und Holz her, was auf verschiedene Tätigkeiten hinweist. Die Neandertaler waren also viel klüger und geschickter, als sie lange Zeit dargestellt wurden.